Mit dem Einstellmenü Oszillationsamplitude stellen Sie die Amplitude der Oszillation (Größe der seitlichen Bahnverlagerung) ein und schalten die Oszillation ein oder aus.
Einstellmenü für die Oszillationsamplitude
Einstellbereich
Der Einstellbereich für die Oszillationsamplitude hängt von der gewählten Regelungsart und dem verwendeten Sensor ab.
Smartphone um 90° drehen, um die Tabelle vollständig darzustellen.
Regelungsart
Sensor
Einstellbereich
Bahnkanten-/ Bahnmittenregelung
IR 2011
0 … 19,2 mm * (± 9,6 mm)
IR 2012
0 … 12 mm * (± 6 mm)
US 2010
0 … 9,6 mm * (± 4,8 mm)
Linien-/Kontrastregelung
CLS Pro 600
0 … 12,5 mm (± 6,25 mm)
* Die angegebenen Maximalwerte für die Oszillationsamplitude gelten für eine Sensorabdeckung von 50% und Sollposition = 0. Bei einer kleineren oder größeren Sensorabdeckung wird die Oszillationsamplitude automatisch begrenzt, damit die Bahnkante den Sensormessbereich während der Oszillation nicht verlässt.
Automatische Begrenzung der Oszillationsamplitude
Oszillation in der Betriebsart Mittenstellung
In der Betriebsart Mittenstellung des Regelgerätes wird die Oszillation erreicht, indem der Stellantrieb ausgehend von seiner Mittenstellung zyklisch Stellbewegungen in beide Richtungen ausführt (abhängig von der eingestellten Amplitude und Frequenz).
Um zu verhindern, dass der Stellantrieb während der Oszillation seine Endlagen erreicht, muss die Amplitude der Oszillation kleiner sein als der maximal verfügbare Stellweg des Stellantriebes.
Oszillationsamplitude einstellen
WARNUNG
Lebensgefahr durch Bewegungen des Stellantriebes!
Bei eingeschalteter Oszillation führt der Stellantrieb selbstständig Stellbewegungen aus. Körperteile können gequetscht, geschert oder gestoßen werden.
▶Sicherstellen, dass sich keine Personen im Schwenk- oder Verfahrbereich von Maschinenkomponenten aufhalten, die vom Stellantrieb positioniert werden.